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Act: P!nk
Datum: Samstag, 10. Juli 2010
Ort: Stade de Suisse, CH-Bern
Türöffnung: 15.00 Uhr
Zeit: 18:00 Uhr
Support Act: Butch Walker, Good Charlotte

Die Türöffnung war eigentlich schon um 15 Uhr, aber ich hatte mit Corinne R. abgemacht, dass wir gegen 17 Uhr zum Stadion fahren wollen. Da ich sie davor noch besucht hab, war das nicht mehr weit. Wir waren überraschender Weise ziemlich schnell im Stadion drin. Es hatte schon echt viele Leute, aber kein Wunder, denn das Konzert sollte ja um 18 Uhr auch mit der ersten Vorband beginnen. Wir haben uns  aber dafür, dass wir spät da waren, doch einen ganz guten Platz geangelt. Sehr pünktlich um 18 Uhr kamen dann auch „Butch Walker and the black widows“ auf die Bühne. Das mit den Vorgruppen ist ja immer so ein Ding. Denn bestimmt so an die 90% der Vorgruppen sind nicht wirklich gut, wenn nicht sogar schlecht. Ich wusste, dass Good Charlotte später kommen würde und war da schon skeptisch. Hab mich also gewundert, was dieser Butch Walker denn bringt. Aber ja, ich hätte es nicht gedacht, die waren richtig gut. Die haben da ziemlich ne Show hingelegt und es hat diesem Butch Walker auch nichts ausgemacht, dass es anfing zu regnen. Ich war tatsächlich ziemlich begeistert. Das konnte ich von Good Charlotte nicht gerade behaupten. Obwohl die ja bekannt sind und ich vor einiger Zeit auch schon Songs von denen gehört hatte, konnte ich mich nicht wirklich daran erinnern wie die waren und musste dann sagen, ich fand die ziemlich langweilig. Ein Song nach dem anderen klang einfach ziemlich gleich und der Leadsänger stand da meistens abwechselnd auf seinen Podest. Sorry, aber war irgendwie sehr lahm. Nein, einmal gesehen muss ich die zukünftig nicht nochmal sehen.

Immer wieder regnete es zwischen durch, Blitze und Donner fand ich auch nicht gerade prickelnd. Aber schon 2007 wurden wir damals total verregnet am Pink Konzert in Malahide (Irland). Muss wohl einfach so sein Und das Nass interessierte dann auch kaum mehr wen, als um halb neun die Show begann. Zirkus/Spieluhrmusik erklang, und langsam brachte ein Kran in luftiger Höhe eine riesige Kiste nach vorn. Irgendwann öffnete sich die Luke darin; ein Seil fiel, das zweite folgte und plötzlich liess sich Pink fallen und die Party konnte mit „Get the party started“ und „Funhouse“ beginnen. Mit einigen Malen kurz umziehen zog sie ihr volles Programm mit all den grossen Hits wie „Please don’t leave me“, „I’m not dead“ „Just like a Pill“, „Leave me alone (I’m lonely)“ und im Akkustikteil auch „Dear Mr. President“, einer meiner Lieblingssongs. Kaum ne Sekunde stand sie still, hing akrobatisch in den Seilen, rannte den Laufsteg hoch und wieder runter, von der einen Seite zur anderen, und wirft schliesslich auch ihr Strumpfband ins Publikum, das von einem männlichen Fan leidenschaftlich ins Gesicht gedrückt wird, und beim Anblick der Grossaufnahme auf der Leinwand alle nur anfangen zu lachen. Im Duett sang sie dann mit Butch Walker die Songs „Mean“, „My Generation / Basket Case“ und „Roxanne“. Mittlerweilen konnte ich auch in Erfahrung bringen, dass er mit ihr die letzten beiden Alben produziert hatte. Das Publikum liebte sie. Sie begeisterte schliesslich das Publikum auch in dem sie in einen riesigen aufblasbaren Ball reinstieg und damit von der einen zur anderen Bühnenseite  über die Zuschauer hinweg lief. War wohl auch nicht wenig anstrengend und schwindlig wirds einen da bestimmt auch ziemlich drin. Sie kam auf jeden Fall auf allen vieren aus dieser Kugel raus und kroch gleich auf den Knien bis zur Bühnenmitte zurück. Wie immer eine Hammershow und zum krönenden Abschluss hängte sie sich an einem Ring an vier Seile und flog mit „So what“ über die Köpfe des Publikums hinweg. Eindeutig eine gelungene Show. Aber ich hatte auch nichts anderes erwartet.

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